Der geständige Täter - und die fehlende Unrechtseinsicht

Der gestän­di­ge Täter – und die feh­len­de Unrechts­ein­sicht

Für eine Unrechts­ein­sicht ist nicht erfor­der­lich, dass der Täter sich der psy­cho­lo­gi­schen Ursa­chen für die Tat­be­ge­hung bewusst ist und die­se ana­ly­sie­rend reflek­tiert. Ist ein Täter gestän­dig, kann ihm zwar im Rah­men der Straf­zu­mes­sung grund­sätz­lich der Vor­wurf man­geln­der Unrechts­ein­sicht und Reue gemacht wer­den . Unein­sich­tig­keit des Täters darf aller­dings nur dann

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Schuldunfähigkeit - und die Unrechtseinsicht

Schuld­un­fä­hig­keit – und die Unrechts­ein­sicht

Nimmt das Tat­ge­richt eine erheb­lich ver­min­der­te Ein­sichts­fä­hig­keit des Täters an, so muss es dar­über befin­den, ob die­se zum Feh­len der Unrechts­ein­sicht geführt oder ob der Täter gleich­wohl das Unrecht der Tat ein­ge­se­hen hat . Hat dage­gen der Ange­klag­te unge­ach­tet sei­ner erheb­lich ver­min­der­ten Ein­sichts­fä­hig­keit das Unrecht sei­nes Tuns zum Tat­zeit­punkt tat­säch­lich

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Unterbringung in der Psychiatrie - und die Frage des Schuldausschlusses

Unter­brin­gung in der Psych­ia­trie – und die Fra­ge des Schuld­aus­schlus­ses

Die grund­sätz­lich unbe­fris­te­te Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus ist eine außer­or­dent­lich belas­ten­de Maß­nah­me, die einen beson­ders gra­vie­ren­den Ein­griff in die Rech­te des Betrof­fe­nen dar­stellt. Sie darf daher nur ange­ord­net wer­den, wenn zwei­fels­frei fest­steht, dass der Unter­zu­brin­gen­de bei der Bege­hung der Anlas­s­ta­ten auf­grund einer nicht nur vor­über­ge­hen­den psy­chi­schen Stö­rung im Sin­ne

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