Unterhaltszahlungen - als außergewöhnliche Belastung

Unter­halts­zah­lun­gen – als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung

Unter­halts­leis­tun­gen kön­nen nur inso­weit nach § 33a Abs. 1 EStG zum Abzug zuge­las­sen wer­den, als die Auf­wen­dun­gen dazu bestimmt und geeig­net sind, dem lau­fen­den Lebens­be­darf des Unter­halts­emp­fän­gers im Ver­an­la­gungs­zeit­raum der Unter­halts­zah­lung zu die­nen (Bestä­ti­gung der stän­di­gen Recht­spre­chung). Lie­gen die Vor­aus­set­zung des § 33a Abs. 1 EStG nur für eini­ge Mona­te des Jah­res

Lesen
Der nach Vergleich gezahlte Kindesunterhalt - und der familienrechtliche Ausgleichsanspruch gegen den anderen Elternteil

Der nach Ver­gleich gezahl­te Kin­des­un­ter­halt – und der fami­li­en­recht­li­che Aus­gleichs­an­spruch gegen den ande­ren Eltern­teil

Ein fami­li­en­recht­li­cher Aus­gleichs­an­spruch gegen den ande­ren Eltern­teil auf teil­wei­se Erstat­tung des an ein gemein­sa­mes Kind gezahl­ten Unter­halts wird nicht ohne wei­te­res dadurch aus­ge­schlos­sen, dass der Eltern­teil mit der Unter­halts­zah­lung eine Ver­pflich­tung aus einem gericht­li­chen Ver­gleich erfüllt . Der fami­li­en­recht­li­che Aus­gleichs­an­spruch ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs grund­sätz­lich für sol­che Fäl­le

Lesen
Nachträglich erbrachte Unterhaltsleistungen - und die Bestimmung des Kindergeldberechtigten

Nach­träg­lich erbrach­te Unter­halts­leis­tun­gen – und die Bestim­mung des Kin­der­geld­be­rech­tig­ten

Nach § 64 Abs. 1 EStG wird das Kin­der­geld nur an einen Kin­der­geld­be­rech­tig­ten gezahlt: Leben die Eltern in einem gemein­sa­men Haus­halt, so kön­nen sie nach § 64 Abs. 3 Satz 2 EStG unter­ein­an­der den Berech­tig­ten bestim­men. Lebt das Kind nicht im Haus­halt bei­der Eltern oder eines Eltern­teils, son­dern in einem eige­nen Haus­halt, so

Lesen
Unterhaltsaufwendungen an Angehörige in der Türkei

Unter­halts­auf­wen­dun­gen an Ange­hö­ri­ge in der Tür­kei

Für die Abzugs­fä­hig­keit von Unter­halts­zah­lun­gen als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung ist der Nach­weis der Zah­lun­gen und die Bedürf­tig­keit des Zah­lungs­emp­fän­gers nach­zu­wei­sen. Bar­geld­zah­lun­gen müs­sen vom Emp­fän­ger bestä­tigt wer­den. Erwach­sen einem Steu­er­pflich­ti­gen Auf­wen­dun­gen für den Unter­halt einer dem Steu­er­pflich­ti­gen oder sei­nem Ehe­gat­ten gegen­über gesetz­lich unter­halts­be­rech­tig­ten Per­son, so wird auf Antrag die Ein­kom­men­steu­er dadurch ermä­ßigt,

Lesen
Splittingtarif für die Zeit vor Inkrafttreten des Lebenspartnerschaftsgesetzes

Split­ting­ta­rif für die Zeit vor Inkraft­tre­ten des Lebens­part­ner­schafts­ge­set­zes

Für nicht ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner besteht kei­ne Mög­lich­keit einer Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung nach dem Split­ting­ta­rif. Dem­ge­mäß kön­nen nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs die Part­ner einer Lebens­ge­mein­schaft für sol­che Jah­re, in denen das Lebens­part­ner­schafts­ge­setz noch nicht in Kraft war, das steu­er­li­che Split­ting­ver­fah­ren nicht bean­spru­chen und kei­ne Zusam­men­ver­an­la­gung wäh­len. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen

Lesen