Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe im Abstam­mungs­ver­fah­ren

Wegen der beson­de­ren Schwie­rig­keit des Abstam­mungs­ver­fah­rens ist im Rah­men der bewil­lig­ten Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe nicht nur hin­sicht­lich des Antrag­stel­lers, son­dern auch für die wei­te­ren Betei­lig­ten regel­mä­ßig eine Anwalts­bei­ord­nung gebo­ten . Gemäß § 78 Abs. 2 FamFG wird einem Betei­lig­ten, wenn eine Ver­tre­tung durch einen Rechts­an­walt nicht vor­ge­schrie­ben ist, auf sei­nen Antrag ein zur

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Vater­schafts­an­fech­tung – und der Tod des anfech­ten­den Vaters

Aus dem grund­recht­li­chen Schutz fami­liä­rer Bin­dun­gen zwi­schen nahen Ver­wand­ten (Art. 6 Abs. 1 GG) folgt nicht umge­kehrt, dass den Eltern des Vaters von Ver­fas­sungs wegen die Mög­lich­keit ein­ge­räumt wer­den müss­te, durch Fort­füh­rung des von ihrem Sohn ein­ge­lei­te­ten Vater­schafts­an­fech­tungs­ver­fah­rens die recht­li­che Ver­bin­dung zu ihrem – nach Ein­schät­zung des ver­stor­be­nen Soh­nes mut­maß­lich nicht bio­lo­gisch

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Abstam­mungs­ver­fah­ren – und die Betei­li­gung der Eltern des toten Vaters

Stirbt wäh­rend eines Abstam­mungs­ver­fah­rens der als Vater gel­ten­de Mann, so sind sei­ne Eltern nach sei­nem Tod jeden­falls so lan­ge nicht am Ver­fah­ren zu betei­li­gen, wie nicht ein hier­zu berech­tig­ter übri­ger Betei­lig­ter frist­ge­recht gemäß § 181 FamFG die Fort­set­zung des Ver­fah­rens ver­langt hat. Die Betei­li­gung in Abstam­mungs­sa­chen regelt § 172 FamFG,

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Die erfolg­rei­che Vater­schafts­fest­stel­lung – und die Fest­stel­lung des Sor­ge­rechts

Ein Antrag auf Fest­stel­lung der Sor­ge­rechts­ver­hält­nis­se nach erfolg­rei­cher Vater­schafts­an­fech­tung ist nicht zuläs­sig, wenn nicht eine kon­kre­te Unklar­heit sub­stan­ti­iert dar­ge­tan wird . Ob ein sol­cher Fest­stel­lungs­an­trag als sol­cher bzw. im All­ge­mei­nen über­haupt zuläs­sig ist , kann dabei nach Ansicht des Amts­ge­richts Ber­gen (Rügen) dahin­ste­hen, denn jeden­falls fehlt im vor­lie­gen­den Fall das

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Aus­schluss des bio­lo­gi­schen Vaters von der Vater­schafts­an­fech­tung

Der Aus­schluss des mut­maß­li­chen bio­lo­gi­schen Vaters von der Vater­schafts­an­fech­tung zum Schutz der rech­t­­lich-sozia­­len Fami­lie (§ 1600 Abs. 2 BGB) ist ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den. Eine hier­ge­gen gerich­te­te Ver­fas­sungs­be­schwer­de hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die gesetz­li­che Aus­ge­stal­tung des Vater­schafts­an­er­kennt­nis­ver­fah­rens und der Vater­schafts­an­fech­tung ver­letzt den Beschwer­de­füh­rer ins­be­son­de­re nicht in sei­nem ver­fas­sungs­recht­li­chen

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Vater­schafts­an­fech­tungs­kla­ge – und Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe für die Mut­ter

In einem Vater­schafts­an­fech­tungs­ver­fah­ren ist dem Betei­lig­ten, der nicht Antrag­stel­ler ist (hier: die Mut­ter), im Rah­men der Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe nicht stets ein Rechts­an­walt bei­zu­ord­nen. Die Bei­ord­nung eines Rechts­an­walts nach § 78 Abs. 2 FamFG hängt viel­mehr von den Umstän­den des Ein­zel­falls ab. Die Bei­ord­nung rich­tet sich im vor­lie­gen­den Vater­schafts­an­fech­tungs­ver­fah­ren nach § 78 Abs.

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