Woh­nungs­ver­wal­ter als Treu­hän­der – und die Ein­kunfts­zu­rech­nung

Ein­künf­te sind dem­je­ni­gen zuzu­rech­nen, der sie "erzielt". Ein­künf­te erzielt, wer einen der in § 2 Abs. 1 EStG auf­ge­zähl­ten Ein­kunfts­tat­be­stän­de erfüllt. Den objek­ti­ven Tat­be­stand der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung ver­wirk­licht, wer einem ande­ren eines der in § 21 Abs. 1 EStG genann­ten Wirt­schafts­gü­ter ent­gelt­lich auf Zeit zum Gebrauch oder zur Nut­zung über­lässt und

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WEG-Ver­wal­ter – und sei­ne Wie­der­be­stel­lung

Vor dem Beschluss über die Wie­der­be­stel­lung des WEG-Ver­­­wal­­ters müs­sen kei­ne Alter­na­tiv­an­ge­bo­te ein­ge­holt wer­den. Die Beschluss­fas­sung über die Wie­der­be­stel­lung eines Ver­wal­ters kann dann ord­nungs­ge­mä­ßer Ver­wal­tung wie­der­spre­chen, wenn gewich­ti­ge Grün­de gegen sei­ne Wie­der­be­stel­lung spre­chen. Ein wich­ti­ger, gegen die Wie­der­be­stel­lung eines Ver­wal­ters bzw. für des­sen Abbe­ru­fung spre­chen­der Grund liegt vor, wenn unter Berück­sich­ti­gung

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Bestel­lung eines WEG-Ver­wal­ters – und die Beschluss­an­fech­tung

Die Bestel­lung eines Ver­wal­ters wider­spricht ord­nungs­mä­ßi­ger Ver­wal­tung, wenn sie objek­tiv nicht mehr ver­tret­bar erscheint. Dies ist zu beja­hen, wenn der Mehr­heits­ei­gen­tü­mer sei­ne in der Bran­che kom­plett uner­fah­re­ne Toch­ter zur Ver­wal­te­rin wählt. Es liegt nicht mehr inner­halb des Beur­tei­lungs­spiel­raums, wenn der gewähl­ten Ver­wal­tung eine Art "Pro­be­zeit" von einem Jahr gewährt wer­den

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Die vom WEG-Ver­wal­ter erteil­te Pro­zess­voll­macht – und die auf­ge­ho­be­ne Ver­wal­ter­be­stel­lung

Dass der Beschluss, durch den der WEG-Ver­­­wal­­ter bestellt wor­den ist; vom Amts­ge­richt für ungül­tig erklärt wor­den ist, ändert an einer vom Ver­wal­ter bereits erteil­ten Pro­zess­voll­macht nichts . Dass der Ver­wal­ter im Beschluss­män­gel­pro­zess nach § 27 Abs. 2 Nr. 2 WEG befugt ist, für die beklag­ten Woh­nungs­ei­gen­tü­mer einen Rechts­an­walt zu man­da­tie­ren , schließt

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Der unge­eig­ne­te WEG-Ver­wal­ter

Ein Ver­wal­ter­kan­di­dat ist nicht allein des­halb unge­eig­net, weil er kei­ne Aus­bil­dung in der Immo­bi­li­en­ver­wal­tung absol­vier­te und noch nie selbst­stän­di­ge Erfah­run­gen als WEG-Ver­­­wal­­ter gesam­melt hat . Die Ver­wal­ter­be­stel­lung eines Kan­di­da­ten kann auch dann ord­nungs­ge­mä­ßer Ver­wal­tung ent­spre­chen, wenn die­ser weder über eine betriebs­wirt­schaft­li­che noch über eine recht­li­che Aus­bil­dung ver­fügt. Tat­sa­chen, die erst

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Die Bestel­lung des Ver­wal­ters in der Eigen­tü­mer­ver­samm­lung – und der Ver­wal­ter­ver­trag

Die Bestel­lung des Ver­wal­ters ent­spricht grund­sätz­lich nur dann ord­nungs­mä­ßi­ger Ver­wal­tung, wenn in der­sel­ben Eigen­tü­mer­ver­samm­lung, in der die Bestel­lung erfolgt, auch die Eck­punk­te des abzu­schlie­ßen­den Ver­wal­ter­ver­trags (Lauf­zeit und Ver­gü­tung) in wesent­li­chen Umris­sen gere­gelt wer­den; hier­von kann nur unter beson­de­ren Umstän­den über­gangs­wei­se abge­wi­chen wer­den. Die Bestel­lung des Ver­wal­ters wider­spricht aller­dings erst dann

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