Allgemeine Anwendung von BFH-Entscheidungen

All­ge­mei­ne Anwen­dung von BFH-Ent­schei­dun­gen

In einem finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren ergan­ge­ne und rechts­kräf­tig gewor­de­ne Ent­schei­dun­gen bin­den nur die am Rechts­streit Betei­lig­ten und ihre Rechts­nach­fol­ger (§ 110 Abs. 1 der Finanz­ge­richts­ord­nung). Durch eine Ver­öf­fent­li­chung von Urtei­len bzw. Beschlüs­sen des Bun­des­fi­nanz­hofs im Bun­des­steu­er­blatt Teil II wer­den aber die Finanz­äm­ter ange­wie­sen, die­se Ent­schei­dun­gen auch in ver­gleich­ba­ren Fäl­len anzu­wen­den. Aktu­ell

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Zinszahlung durch Arbeitgeber

Zins­zah­lung durch Arbeit­ge­ber

Zins­zah­lun­gen des Arbeit­ge­bers auf ein vom Arbeit­neh­mer auf­ge­nom­me­nes Dar­le­hen sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs steu­er­pflich­ti­ger Arbeits­lohn. Ver­pflich­tet sich der Arbeit­ge­ber gegen­über dem Dar­le­hens­ge­ber zur Zah­lung von Zins­aus­gleichs­zah­lun­gen, ist steu­er­pflich­ti­ger Arbeits­lohn anzu­neh­men. Für die Anwen­dung der Ver­wal­tungs­an­wei­sung (Abschn. 31 Abs. 8 LStR 1993 bis 1996) ist kein Raum.

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Verwaltungsanweisungen vor Gericht

Ver­wal­tungs­an­wei­sun­gen vor Gericht

Auch die Finanz­ge­rich­te sind, wie ein neu­es Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs zeigt, in bestimm­ten Gren­zen an die bestehen­den Ver­wal­tungs­an­wei­sun­gen der Finanz­ver­wal­tung gebun­den: Hat die Ver­wal­tung in Aus­fül­lung des ihr zuste­hen­den Ermes­sens­spiel­raums Richt­li­ni­en erlas­sen, so haben die Gerich­te grund­sätz­lich nur zu prü­fen, ob sich die Behör­den an die Richt­li­ni­en gehal­ten haben und

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