Til­gungs­rei­fe Vor­ver­ur­tei­lun­gen – und die Anord­nung einer Maß­re­gel

Gemäß § 51 Abs. 1 BZRG darf dem Ange­klag­ten eine Tat und die ent­spre­chen­de Ver­ur­tei­lung im Rechts­ver­kehr nicht mehr vor­ge­hal­ten und nicht zu sei­nem Nach­teil ver­wer­tet wer­den, wenn die Ein­tra­gung über die Ver­ur­tei­lung im Regis­ter bereits getilgt wor­den oder zu til­gen ist. Durch die­se Rege­lung wird ein Ver­ur­teil­ter von dem mit

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Unrich­ti­ge Anga­ben bei der Ein­bür­ge­rung – und die Vor­stra­fen

Eine Straf­bar­keit nach § 42 StAG ist nicht gege­ben, wenn im Ein­bür­ge­rungs­ver­fah­ren unrich­ti­ge oder unvoll­stän­di­ge Anga­ben über inlän­di­sche Straf­ver­ur­tei­lun­gen gemacht wer­den, die gemäß § 12a Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 StAG bei der Ein­bür­ge­rung außer Betracht blei­ben. Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltDie Ansicht des OLG Mün­chenDie Ansicht des Kam­mer­ge­richtsDie Ansicht des Gene­ral­bun­des­an­waltsDie Ent­schei­dung des

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Ein­bür­ge­rung – und die ver­schwie­ge­nen Vor­stra­fen

Eine Straf­bar­keit nach § 42 StAG ist nicht gege­ben, wenn im Ein­bür­ge­rungs­ver­fah­ren unrich­ti­ge oder unvoll­stän­di­ge Anga­ben über inlän­di­sche Straf­ver­ur­tei­lun­gen gemacht wer­den, die gemäß § 12a Abs. 1 S. 1 und S. 2 StAG bei der Ein­bür­ge­rung außer Betracht blei­ben. In dem hier ent­schie­de­nen Fall hat­te das Amts­ge­richt Mün­chen den Ange­klag­ten von dem Vor­wurf

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Til­gungs­rei­fe Vor­stra­fen – und die Straf­zu­mes­sung

Gemäß § 51 Abs. 1 BZRG darf dem Betrof­fe­nen eine Tat und die ent­spre­chen­de Ver­ur­tei­lung im Rechts­ver­kehr nicht mehr vor­ge­hal­ten und nicht zu sei­nem Nach­teil ver­wer­tet wer­den, wenn die Ein­tra­gung über die Ver­ur­tei­lung im Regis­ter getilgt wor­den oder sie zu til­gen ist. Die­ses bereits mit Ein­tritt der Til­gungs­rei­fe ent­ste­hen­de Vor­­hal­­te- und

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Beding­te Ent­las­sung – und die bereits getilg­ten Vor­stra­fen

Bei der Leg­al­pro­gno­se nach § 57 StGB unter­lie­gen getilg­te Vor­stra­fen einem Ver­wer­tungs­ver­bot. Vor­stra­fen des Ver­ur­teil­ten dür­fen nicht zum Nach­teil des Gefan­ge­nen ver­wer­tet wer­den, wenn die­se Ver­ur­tei­lun­gen aus dem Bun­des­zen­tral­re­gis­ter getilgt sind und somit ein gesetz­li­ches Ver­wer­tungs­ver­bot gemäß § 51 Abs. 1 BZRG, das auch bei Ent­schei­dun­gen über die Aus­set­zung des Straf­res­tes

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Jugend­stra­fe, Straf­er­lass – und kei­ne Ein­bür­ge­rung

Die Anord­nung der Besei­ti­gung des Straf­ma­kels einer Jugend­stra­fe nach § 100 JGG führt nicht zu einem Ver­wer­tungs­ver­bot, son­dern ledig­lich zu einer Ein­schrän­kung des Umfangs der Aus­kunfts­er­tei­lung durch die Regis­ter­be­hör­de (vgl. § 41 Abs. 3 BZRG). Im Ein­bür­ge­rungs­ver­fah­ren ist die Ver­ur­tei­lung zu einer Jugend­stra­fe auch nach Besei­ti­gung des Straf­ma­kels zu berück­sich­ti­gen, wenn

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