Augen­zeu­ge – und die Vor­la­ge nur eines Ein­zel­bil­des

Wuur­de das Bild des mut­maß­li­chen Täters den Zeu­gin­nen von den Ermitt­lungs­be­am­ten nicht zusam­men mit Bil­dern ande­rer Per­so­nen, son­dern als Ein­zel­bild vor­ge­legt, so kommt dem Ergeb­nis ein wesent­lich gerin­ge­rer Beweis­wert zu als dem einer vor­schrifts­mä­ßi­gen Wahl­licht­bild­vor­la­ge. Konn­te ein Zeu­ge eine ihm vor­her unbe­kann­te Per­son nur kur­ze Zeit beob­ach­ten, darf sich der

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Wahl­licht­bild­vor­la­ge – und das Wie­der­erken­nen in der Haupt­ver­hand­lung

Bei dem Wie­der­erken­nen des Ange­klag­ten durch die in der Haupt­ver­hand­lung ver­nom­me­nen Zeu­gen kann es sich vor dem Hin­ter­grund der Ein­zel- bzw. Wahl­licht­bild­vor­la­gen im Ermitt­lungs­ver­fah­ren um ein wie­der­hol­tes Wie­der­erken­nen han­deln, des­sen Ver­läss­lich­keit wegen der Beein­flus­sung durch die Situa­ti­on des ers­ten Wie­der­erken­nens und der durch die­se beding­ten Über­la­ge­rung des ursprüng­li­chen Erin­ne­rungs­bil­des deut­lich

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Wie­der­erken­nung bei einer Wahl­licht­bild­vor­la­ge – und die Urteils­grün­de

Bei der Wür­di­gung einer zusam­men­fas­sen­den Wer­tung eines Zeu­gen, wie sie das Gericht hier in Bezug auf die Iden­ti­fi­zie­rung des Ange­klag­ten vor­ge­nom­men hat, kommt es auch auf die die­ser Wer­tung zugrun­de­lie­gen­den, von dem Zeu­gen mehr oder weni­ger sub­stan­ti­ier­ten Tat­sa­chen an, hier also dar­auf, wel­che äuße­ren Merk­ma­le für das Wie­der­erken­nen maß­ge­bend waren

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Der Spit­zel, die Wahl­licht­bild­vor­la­ge – und das Beweis­ver­wer­tungs­ver­bot

Es begrün­det kein Ver­wer­tungs­ver­bot, dass dem Amts­ge­richt bei der Antrag­stel­lung gemäß § 100a StPO als ver­dachts­be­grün­den­des Beweis­mit­tel u.a. das Pro­to­koll einer Wahl­licht­bild­vor­la­ge vor­ge­legt wor­den ist, bei der die Ver­trau­ens­per­son den Ange­klag­ten als Koka­in­händ­ler erkannt haben soll, wobei die Ver­trau­ens­per­son tat­säch­lich – für das Amts­ge­richt nicht erkenn­bar – zuvor gezielt auf

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Wahl­licht­bild­vor­la­ge

Bei einer Wahl­licht­bild­vor­la­ge soll­ten einem Zeu­gen Licht­bil­der von wenigs­tens acht Per­so­nen vor­ge­legt wer­den. Dabei ist es vor­zugs­wür­dig, ihm die­se nicht gleich­zei­tig son­dern nach­ein­an­der (sequen­ti­ell) vor­zu­le­gen oder (bei Ein­satz von Video­tech­nik) vor­zu­spie­len. Wird die Wahl­licht­bild­vor­la­ge vor der Vor­la­ge bzw. dem Vor­spie­len von acht Licht­bil­dern abge­bro­chen, weil der Zeu­ge erklärt hat, eine

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