Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung - und der nicht nachgelassene Schriftsatz

Wie­der­eröff­nung der münd­li­chen Ver­hand­lung – und der nicht nach­ge­las­se­ne Schrift­satz

Nach § 121 Satz 1, § 93 Abs. 3 Satz 2 FGO hat das Gericht nach pflicht­ge­mä­ßem Ermes­sen zu ent­schei­den, ob eine bereits geschlos­se­ne münd­li­che Ver­hand­lung wie­der­eröff­net wird. Das Ermes­sen ist aller­dings auf Null redu­ziert, wenn durch die Ableh­nung der Wie­der­eröff­nung wesent­li­che Pro­zess­grund­sät­ze ver­letzt wür­den, z.B. weil ande­ren­falls der Anspruch eines Betei­lig­ten

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Der Schriftsatz 4 Stunden vor dem Verkündungstermin

Der Schrift­satz 4 Stun­den vor dem Ver­kün­dungs­ter­min

Unab­hän­gig von der Fra­ge, ob auf­grund des Vor­trags in einem 4 Stun­den vor dem Ver­kün­dungs­ter­min bei Gericht ein­ge­gan­ge­nen Schrift­satz eine Wie­der­eröff­nung der Ver­hand­lung nach § 156 Abs. 2 Nr. 1 ZPO zwin­gend gebo­ten war, hät­te das Gericht jeden­falls prü­fen müs­sen, ob es im Hin­blick auf das Vor­brin­gen der Klä­ge­rin in die­sem Schrift­satz von

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Geschlossene Sansibar in Kiel

Geschlos­se­ne San­si­bar in Kiel

Erweist sich die Inha­be­rin einer Gast­stät­te, die vom Ord­nungs­amt geschlos­sen wor­den ist, in meh­re­ren Punk­ten als gast­stät­ten­recht­lich unzu­ver­läs­sig, so kann einem Eil­an­trag auf Wie­der­eröff­nung nicht ent­spro­chen wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Schles­wig der Inha­be­rin einer Gast­stät­te die Wie­der­eröff­nung nicht geneh­migt. Die Antrag­stel­le­rin ist Inha­be­rin der seit Anfang Febru­ar

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