Unterbringung zur Heilbehandlung

Unter­brin­gung zur Heil­be­hand­lung

Eine Unter­brin­gung zur Heil­be­hand­lung ist dann nicht anzu­ord­nen, wenn sie allein dar­auf gerich­tet ist, die Behand­lung, in die der Betreu­er zum Woh­le des Betrof­fe­nen bereits ein­ge­wil­ligt hat, gegen den natür­li­chen Wil­len des Betrof­fe­nen durch­zu­set­zen. Eine for­mel­le Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge für eine Zwangs­be­hand­lung des Betreu­ten fehlt im Betreu­ungs­recht. Das Land­ge­richt Stutt­gart geht in

Lesen
Zwangsmedikation eines Betreuten

Zwangs­me­di­ka­ti­on eines Betreu­ten

Die Zwangs­me­di­ka­ti­on eines Betreu­ten ist nicht mög­lich, da es inso­weit an einer gesetz­li­chen Rege­lung fehlt. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Lud­wigs­burg ent­schie­de­nen Fall war für die Betrof­fe­ne eine Betreu­ung ein­ge­rich­tet. Zum Auf­ga­ben­kreis der Betreue­rin gehö­ren u. a. die Bestim­mung des Auf­ent­halts, ein­schließ­lich Maß­nah­men der Frei­heits­be­schrän­kung und Frei­heits­ent­zie­hung sowie der Unter­brin­gung

Lesen
Maßregelvollzug: Medizinische Zwangsbehandlung in Baden-Württemberg verfassungswidirg

Maß­re­gel­voll­zug: Medi­zi­ni­sche Zwangs­be­hand­lung in Baden-Würt­tem­berg ver­fas­sungs­wi­dirg

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat auch die gesetz­li­che Rege­lung in Baden-Wür­t­­te­m­­berg über die medi­zi­ni­sche Zwangs­be­hand­lung eines im Maß­re­gel­voll­zug Unter­ge­brach­ten für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt. § 8 Absatz 2 Satz 2 des baden-wür­t­­te­m­­ber­­gi­­schen Geset­zes über die Unter­brin­gung psy­chisch Kran­ker (Unter­brin­gungs­ge­setz – UBG) vom 2. Dezem­ber 1991 ist mit Arti­kel 2 Absatz 2 Satz 1 in Ver­bin­dung mit Arti­kel 19 Absatz

Lesen
Zwangsmedikamentation im Maßregelvollzug

Zwangs­me­di­ka­men­ta­ti­on im Maß­re­gel­voll­zug

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines im Maß­re­gel­voll­zug Unter­ge­brach­ten erfolg­reich, mit der die­ser sich gegen sei­ne zur zur Errei­chung des Voll­zugs­ziels ange­ord­ne­te medi­zi­ni­sche Zwangs­be­hand­lung werh­te. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt beur­teil­te die hier ein­schlä­gi­ge rhein­­land-pfäl­­zi­­sche gesetz­li­che Rege­lung als ver­fas­sungs­wid­rig. Der schwer­wie­gen­de Ein­griff in das Grund­recht aus Art. 2 Abs. 2 GG, der in

Lesen