Über­lan­ge Ver­fah­rens­dau­er – und kei­ne einst­wei­li­ge Anord­nung des BVerfG

Der Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung zur Beschleu­ni­gung des fach­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens kommt nicht in Betracht, weil eine sol­che Anord­nung einen Inhalt hät­te, den die Ent­schei­dung in der Haupt­sa­che nicht haben könn­te 1.

Über­lan­ge Ver­fah­rens­dau­er – und kei­ne einst­wei­li­ge Anord­nung des BVerfG

Im Ver­fah­ren der Ver­fas­sungs­be­schwer­de hät­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ledig­lich eine Ver­let­zung von Art.19 Abs. 4 GG durch eine über­lan­ge Ver­fah­rens­dau­er fest­stel­len, nicht jedoch dem Land­ge­richt eine bestimm­te Ver­fah­rens­ge­stal­tung vor­schrei­ben kön­nen 2.

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 17. Juli 2019 – 2 BvQ 60/​19

  1. vgl. BVerfGE 16, 220, 226[]
  2. vgl. BVerfG, Beschluss vom 21.12 2011 – 1 BvQ 44/​11[]