Auf­ent­halts­er­laub­nis zum Zweck des Ehe­gat­ten­nach­zugs

§ 39 Nr. 3 2. Alt. Auf­enthV ist grund­sätz­lich nicht anwend­bar, wenn ein Aus­län­der mit einem Schen­gen-Visum für kurz­fris­ti­ge Auf­ent­hal­te unter Ver­schwei­gung des beab­sich­tig­ten Dau­er­auf­ent­halts ein­reist.

Auf­ent­halts­er­laub­nis zum Zweck des Ehe­gat­ten­nach­zugs

Aus­rei­chen­de Deutsch­kennt­nis­se im Sin­ne des § 28 Abs. 1 Satz 5 in Ver­bin­dung mit § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Auf­en­thG müs­sen daher bereits vor der Ein­rei­se oder spä­tes­tens wäh­rend der Gel­tungs­dau­er des Schen­gen-Visums erwor­ben sein 1.

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Beschluss vom 27. Juli 2009 – 11 ME 171/​09

  1. wie Hes­si­scher VGH, Beschluss vom 22.09.2008 – 1 B 1628/​08 -, InfAuslR 2009, 14 und OVG Rhein­land-Pfalz, Beschluss vom 20.04.2009 – 7 B 10037/​09 ; a.A. VGH Baden-Würt­tem­berg, Beschluss vom 08.07.2008 – 11 S 1041/​08 -, InfAuslR 2008, 444 und BayVGH, Beschluss vom 18.05.2009 – 19 CS 09.853 -, AuAS 2009, 147[]