Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug - und die Verkürzung der Geltungsdauer

Auf­ent­halts­er­laub­nis zum Ehe­gat­ten­nach­zug – und die Ver­kür­zung der Gel­tungs­dau­er

Der Ver­kür­zung der Gel­tungs­dau­er einer zum Zweck des Ehe­ga­t­­ten­­nach-zugs erteil­ten Auf­ent­halts­er­laub­nis steht es nicht ent­ge­gen, dass ein Anspruch auf eine Auf­ent­halts­er­laub­nis zu einem ande­ren Zweck besteht. In die­sem Fall ist zugleich mit der Ver­kür­zungs­ver­fü­gung über die Ertei­lung der ande­ren Au¬fenthaltserlaubnis zu ent­schei­den. Eine beson­de­re Här­te in Gestalt einer erheb­li­chen Beein­träch­ti­gung

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Ausweisung aus generalpräventiven Gründen

Aus­wei­sung aus gene­ral­prä­ven­ti­ven Grün­den

Im Aus­län­der­recht kön­nen gene­ral­prä­ven­ti­ve Grün­de auch nach dem seit 2016 gel­ten­den neu­en Aus­wei­sungs­recht ein Aus­wei­sungs­in­ter­es­se begrün­den, das der Ertei­lung einer Auf­ent­halts­er­laub­nis regel­mä­ßig ent­ge­gen­steht. Die­ser Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts lag die Kla­ge eines nige­ria­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen zugrun­de, der die Ertei­lung einer Auf­ent­halts­er­laub­nis aus fami­liä­ren Grün­den begehrt. Der Klä­ger lebt seit 2009 in Deutsch­land. Ein

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Aufenthaltserlaubnis - wegen nachhaltiger Integration in die hiesigen Lebensverhältnisse

Auf­ent­halts­er­laub­nis – wegen nach­hal­ti­ger Inte­gra­ti­on in die hie­si­gen Lebens­ver­hält­nis­se

Der Ertei­lung einer Auf­ent­halts­er­laub­nis wegen nach­hal­ti­ger Inte­gra­ti­on in die hie­si­gen Lebens­ver­hält­nis­se (§ 25b Auf­en­thG) kann auch ein in der Ver­gan­gen­heit lie­gen­des Fehl­ver­hal­ten (z.B. Iden­ti­täts­täu­schung, feh­len­de Mit­wir­kung an der Besei­ti­gung von Aus­rei­se­hin­der­nis­sen) ent­ge­gen­ste­hen. § 25b Abs. 1 Satz 1 Auf­en­thG nor­miert ledig­lich einen Soll-Anspruch, was vor­aus­setzt, dass es Aus­nah­me­fäl­le gibt, in denen trotz

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Die abgelehnte Aufenthaltserlaubnis - und die Fiktionsbescheinigung während des Klageverfahrens

Die abge­lehn­te Auf­ent­halts­er­laub­nis – und die Fik­ti­ons­be­schei­ni­gung wäh­rend des Kla­ge­ver­fah­rens

Ein Aus­län­der, des­sen Antrag auf Ertei­lung bzw. Ver­län­ge­rung einer Auf­ent­halts­er­laub­nis zunächst die Fik­ti­ons­wir­kung gemäß § 81 Abs. 3 bzw. 4 Auf­en­thG aus­ge­löst hat, hat nach Ableh­nung sei­nes Antrags auch dann kei­nen Anspruch auf Ertei­lung einer Fik­ti­ons­be­schei­ni­gung i.S.v. § 81 Abs. 5 Auf­en­thG, wenn Wider­spruch und Kla­ge gegen den Ableh­nungs­be­scheid auf­schie­ben­de Wir­kung haben,

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Aufenthaltserlaubnis zu Ausbildungszwecken - und die Staatsangehörigkeit des hier geborenen Kindes

Auf­ent­halts­er­laub­nis zu Aus­bil­dungs­zwe­cken – und die Staats­an­ge­hö­rig­keit des hier gebo­re­nen Kin­des

Beim Erwerb der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit durch Geburt nach § 4 Abs. 3 Satz 1 StAG kann sich die Recht­mä­ßig­keit des gewöhn­li­chen Auf­ent­halts eines Eltern­teils unter Gel­tung des Auf­ent­halts­ge­set­zes auch aus einer für einen sei­ner Natur nach vor­über­ge­hen­den Zweck erteil­ten Auf­ent­halts­er­laub­nis erge­ben, wenn dem Eltern­teil hier­durch bei retro­spek­ti­ver Betrach­tung ein Zugang zu einer dau­er­haf­ten

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Abschiebungsverbot - und subsidiärer Schutzstatus

Abschie­bungs­ver­bot – und sub­si­diä­rer Schutz­sta­tus

Die Fest­stel­lung eines Abschie­bungs­ver­bots nach § 60 Abs. 2 Auf­en­thG in der bis zum 30.11.2013 gel­ten­den Fas­sung ist nicht mit der Zuer­ken­nung des sub­si­diä­ren Schutz­sta­tus nach § 4 Abs. 1 AsylVfG gleich­zu­set­zen, so dass die Ertei­lung einer Auf­ent­halts­er­laub­nis nach § 25 Abs. 2 Auf­en­thG n.F. auf der Grund­la­ge der Fest­stel­lung nach § 60 Abs.

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