Reak­ti­vie­rung begrenzt dienst­fä­hi­ger Beam­ter – und ihre Besol­dung

Der einem begrenzt dienst­fä­hi­gen Beam­ten nach § 1 Abs. 2 Satz 1 der nie­der­säch­si­schen Ver­ord­nung über die Gewäh­rung eines Zuschlags zu den
Dienst­be­zü­gen bei begrenz­ter Dienst­fä­hig­keit vom 14. Okto­ber 2008 (DBZVO) gewähr­te Min­dest­zu­schlag in Höhe von monat­lich 180,– Euro ist
ver­fas­sungs­wid­rig zu gering bemes­sen 1

Reak­ti­vie­rung begrenzt dienst­fä­hi­ger Beam­ter – und ihre Besol­dung

Ein nach der Reak­ti­vie­rung begrenzt dienst­fä­hi­ger Beam­ter kann sich über den mit § 85a BeamtVG gewähr­ten Bestands­schutz hin­aus nicht dar­auf beru­fen, es sei­en die ihn vor der Reak­ti­vie­rung gel­ten­den begüns­ti­gen­den Vor­schrif­ten im vol­len Umfang auch bei der Ermitt­lung der Dienst­be­zü­ge nach sei­ner Reak­ti­vie­rung anzu­wen­den (hier: § 69d Abs. 3 Nr. 1 BeamtVG).

Nie­der­säch­si­sches Ober­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 1. Novem­ber 2011 – 5 LC 207/​09

  1. eben­so: Nds. OVG, Urteil vom 01.11.2011 – 5 LC 50/​09[]