Bun­des­par­tei­tag der NPD in Neu­rup­pin

Nun kann der NPD-Par­tei­tag wohl doch noch statt­fin­den: Die Fon­ta­ne­stadt Neu­rup­pin muss das Kul­tur­haus "Stadt­gar­ten" für die Ver­an­stal­tung zur Ver­fü­gung stel­len.

Bun­des­par­tei­tag der NPD in Neu­rup­pin

Mit Beschluss vom heu­ti­gen Tage hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg über die Beschwer­den der Fon­ta­ne­stadt Neu­rup­pin und der NPD gegen den Beschluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Pots­dam ent­schie­den, wonach die Fon­ta­ne­stadt Neu­rup­pin zur Über­las­sung des Kul­tur­hau­ses „Stadt­gar­ten“ zur Durch­füh­rung des 33. NPD-Bun­des­par­tei­ta­ges am 12. und 13. Novem­ber 2011 ver­pflich­tet wor­den war. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Beschwer­de der Fon­ta­ne­stadt Neu­rup­pin zurück­ge­wie­sen und die erst­in­stanz­li­che Ent­schei­dung inso­weit bestä­tigt. Auf die Beschwer­de der NPD hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt die Über­las­sung der Räum­lich­kei­ten nicht davon abhän­gig gemacht, dass zuvor ein mit den zustän­di­gen Behör­den abge­stimm­tes Sicher­heits­kon­zept vor­ge­legt wird.

Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg, Beschluss vom 11. Novem­ber 2011 – OVG 3 S 142.11