Die Wie­der­her­stel­lung eines Grund­stücks nach dem Kies­ab­bau

Die in den was­ser­recht­li­chen Erlaub­nis­sen vor­han­de­nen Rekul­ti­vie­rungs­an­ord­nun­gen der zustän­di­gen Behör­de begrün­de­ten kei­ne Rech­te des jewei­li­gen Grund­stücks­ei­gen­tü­mers.

Die Wie­der­her­stel­lung eines Grund­stücks nach dem Kies­ab­bau

Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Grund­stücks­ei­gen­tü­mers abge­wie­sen, der ein Ein­schrei­ten der Behör­de zur Durch­set­zung von Rekul­ti­vie­rungs­maß­nah­men auf sei­nem Grund­stück gegen­über dem Inha­ber einer was­ser­recht­li­chen Kies­ab­bau­erlaub­nis durch­set­zen woll­te. Der Vor­ei­gen­tü­mer ver­schie­de­ner Grund­stü­cke im Bereich des Land­krei­ses Trier-Saar­burg hat­te Anfang des Jah­res 2000 die­se zum Zwe­cke der Kies­aus­beu­te an einen ent­spre­chen­den Gewer­be­be­trieb ver­pach­tet. Die­ser Gewer­be­be­trieb ver­pflich­te­te sich nach dem Kies­ab­bau die Grund­stü­cke wie­der­her­zu­stel­len. Der beklag­te Land­kreis erließ die hier­zu erfor­der­li­chen was­ser­recht­li­chen Erlaub­nis­se mit Neben­be­stim­mun­gen zur Wie­der­auf­fül­lung der Grund­stü­cke. Nach Been­di­gung der Maß­nah­men teil­te der Klä­ger dem beklag­ten Land­kreis mit, sei­ne Grund­stü­cke sei­en nicht ord­nungs­ge­mäß wie­der­her­ge­stellt wor­den und begehr­te ein dies­be­züg­li­ches Ein­schrei­ten der Behör­de gegen­über dem kies­ab­bau­en­den Betrieb. Dies lehn­te der beklag­te Land­kreis ab. Hier­ge­gen erhob der Klä­ger Kla­ge vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt.

Nach Auf­fas­sung des Ver­wal­tungs­ge­richts Trier begrün­den die in den was­ser­recht­li­chen Erlaub­nis­sen vor­han­de­nen Rekul­ti­vie­rungs­an­ord­nun­gen kei­ne Rech­te des jewei­li­gen Grund­stücks­ei­gen­tü­mers. Viel­mehr habe es die­ser selbst in der Hand durch den Abschluss zivil­recht­li­cher Ver­ein­ba­run­gen mit dem Inha­ber der Kies­ab­bau­erlaub­nis auf eine bestimm­te Wie­der­her­stel­lung des Grund­stü­ckes hin­zu­wir­ken.

Ver­wal­tungs­ge­richt Trier, Urteil vom 17. März 2014 – 6 K 1226/​13.TR