Düs­sel­dor­fer Verweilverbote

Der Eil­an­trag eines Düs­sel­dor­fer Bür­gers gegen die All­ge­mein­ver­fü­gung der Stadt Düs­sel­dorf zum Ver­weil­ver­bot in bestimm­ten Berei­chen des Düs­sel­dor­fer Stadt­ge­bie­tes ist vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf erfolg­los geblie­ben; gegen die All­ge­mein­ver­fü­gung der Stadt Düs­sel­dorf vom 24. Febru­ar 2021, mit der die­se das Ver­wei­len in bestimm­ten Berei­chen des Stadt­ge­bie­tes zu bestimm­ten Zei­ten unter­sagt, kann nicht mit Erfolg vor­ge­gan­gen werden.

Düs­sel­dor­fer Verweilverbote

Das Ver­wal­tungs­ge­richt hat im Wege einer Abwä­gung der wider­strei­ten­den Inter­es­sen ent­schie­den, dass die Belan­ge des Antrag­stel­lers zurück­tre­ten müs­sen. Die Bedeu­tung der zu schüt­zen­den Rechts­gü­ter der Gesund­heit der Bevöl­ke­rung wäh­rend der noch andau­ern­den Pan­de­mie über­wiegt gegen­über den pri­va­ten Inter­es­sen des Antrag­stel­lers, des­sen Rech­te ver­gleichs­wei­se gering­fü­gig ein­ge­schränkt wür­den, so das Gericht.

Dies gel­te mit Rück­sicht dar­auf, dass die Allgemeinverfügung

  • ein räum­lich ein­ge­grenz­tes Gebiet betreffe,
  • zeit­lich auf das Wochen­en­de und bestimm­te Uhr­zei­ten beschränkt sei und
  • die Rege­lun­gen bis zum 14. März 2021 befris­tet seien.

Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf, Beschluss vom 26. Febru­ar 2021 – 7 L 376/​21

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