Ener­gie­ver­sor­gung mit Gas

Nach dem Moni­to­ring­be­richt 2011 der Bun­des­netz­agen­tur ist auch der Gas­markt in Bewe­gung gera­ten. Die Kon­kur­renz unter den Gas­an­bie­tern ist grö­ßer gewor­den. Mitt­ler­wei­le ist es bei dem Ver­brau­cher ange­kom­men, dass es sich finan­ziel lohnt, nicht nur die Strom­prei­se zu ver­glei­chen, son­dern dass auch Gas­prei­se ver­glei­chen einen Sinn macht. Nach der Lie­be­ra­li­sie­rung der Strom- und Gas­prei­se haben sich die Ver­brau­cher schnell dar­an gewöhnt, ihre Strom­prei­se und Strom­lie­fe­ran­ten im Auge zu behal­ten. Auf dem Gebiet der Gas­prei­se ist die Ent­wick­lung nicht so schnell vor­an­ge­gan­gen. So ist die Anzahl der Gas­an­bie­ter immer noch nicht so groß wie die der Strom­an­bie­ter, aber sie steigt ste­tig: Es drän­gen immer mehr pri­va­te Gas­ver­sor­ger auf den Markt, so dass Gas­prei­se ver­glei­chen immer pro­fi­ta­bler für den Ver­brau­cher wird.

Ener­gie­ver­sor­gung mit Gas

Wer die Wahl hat, hat auch die Qual: Gas­prei­se ver­glei­chen wird mit zuneh­men­dem Kon­kur­renz­kampf immer zeit­in­ten­si­ver. Vie­le Inter­net­por­ta­le bie­ten Preis­ver­glei­che an, die einen Wech­sel zu einem güns­ti­ge­ren Anbie­ter erleich­tern sol­len. So gibt es nach den Anga­ben der Bun­des­netz­agen­tur ca. 715 Anbie­ter 1, die ver­schie­de­ne Gas­prei­se zu unter­schied­li­chen Tari­fen anbie­ten. Um dabei den Über­blick nicht zu ver­lie­ren und Gas­prei­se ver­glei­chen zu kön­nen, bie­ten Ver­gleichs­por­ta­le Ver­brau­chern ihre Hil­fe an. Damit Geld ein­ge­spart wer­den kann, ist es aber wich­tig, dass der aus­ge­such­te neue Anbie­ter auch in dem Gebiet des jewei­li­gen Ver­brau­chers sei­ne Leis­tung anbie­tet. Ein Teil der Gas­ver­sor­ger bie­tet die Gas­lie­fe­rung nur regio­nal begrenzt an. Um Gas­prei­se ver­glei­chen zu kön­nen, darf die­ses Kri­te­ri­um nicht außer Acht gelas­sen wer­den.

Hat sich ein Ver­brau­cher ent­schie­den, sei­nen Anbie­ter zu wech­seln, ist der eigent­li­che Vor­gang nicht mehr beson­ders kom­pli­ziert. Es ist ledig­lich not­wen­dig, bei dem neu­en Anbie­ter einen Antrag zu stel­len. Bei den meis­ten Gas­ver­sor­gern kann man inzwi­schen den Antrag online im Inter­net stel­len. Natür­lich ist auch die her­kömm­li­che Art durch die Post wei­ter­hin mög­lich. Vor der Antrag­stel­lung hat der Ver­brau­cher nur die Kün­di­gungs­fris­ten sei­nes alten Anbie­ters zu beach­ten. Fin­det ein Wech­sel auf­grund einer Preis­er­hö­hung statt, besteht sogar ein außer­or­dent­li­ches Kün­di­gungs­recht. Das tei­len Sie dem neu­en Gas­an­bie­ter mit, und alles Wei­te­re über­nimmt er. Die weit ver­brei­te­te Angst, bei dem Wech­sel ohne Gas­ver­sor­gung zu sein, besteht nicht. Genau­so wenig ist ein Aus­tausch des Zäh­lers not­wen­dig.

  1. Bun­des­netz­agen­tur, Über­sicht Gas­netz­be­trei­ber, Stand 25.07.2011[]