First Mail – Die Deut­sche Post und das Preis­dum­ping

Die Bun­des­netz­agen­tur hat Ent­gel­te der First Mail für miss­bräuch­lich erklärt. Die Bun­des­netz­agen­tur wirft der Post-Bil­lig­toch­ter Preis­dum­ping vor.

First Mail – Die Deut­sche Post und das Preis­dum­ping

Die Bun­des­netz­agen­tur hat in einem Ver­fah­ren gegen First Mail Düs­sel­dorf GmbH und die Deut­sche Post AG in Abstim­mung mit dem Bun­des­kar­tell­amt Ver­stö­ße gegen die Ent­gelt­maß­stä­be und das Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot nach dem Post­ge­setz fest­ge­stellt. Sie hat den Unter­neh­men auf­ge­ge­ben, die­se Ver­stö­ße unver­züg­lich, spä­tes­tens aber bis 31. August 2011, abzu­stel­len. Zugleich hat die Bun­des­netz­agen­tur sich zur Höhe mög­li­cher neu­er Ent­gel­te geäu­ßert.

Die nach den Unter­su­chun­gen der Bun­des­netz­agen­tur bei der First Mail vor­lie­gen­de Kos­ten­un­ter­de­ckung führt zu einer Beein­träch­ti­gung der Wett­be­werbs­mög­lich­kei­ten ande­rer Unter­neh­men, die nach Ein­schät­zung der Bun­des­netz­agen­tur nicht hin­nehm­bar ist. Die Deut­sche Post hat­te zwar Kos­ten­de­ckung für First Mail ab dem Jahr 2011 pro­gnos­ti­ziert. Die­ser Annah­me ist die Bun­des­netz­agen­tur jedoch nicht gefolgt.