Eigen­ka­pi­ta­ler­satz

Mit einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil hat der Bun­des­ge­richts­hof sei­ne Recht­spre­chung zu der Fra­ge, wann ein Gesell­schaf­ter­dar­lehn eigen­ka­pi­ta­ler­set­zend ist, noch­mals kon­kre­ti­siert. Hier­nach stel­len Insol­venz­rei­fe einer­seits und Kre­dit- bzw. Über­las­sungs­un­wür­dig­keit ande­rer-seits eigen­stän­di­ge, in ihren Anwen­dungs­vor­aus­set­zun­gen von­ein­an­der unab­hän­gi­ge Tat­be­stän­de der Kri­se im Sin­ne des Eigen­ka­pi­ta­ler­satz­rechts dar.

Eigen­ka­pi­ta­ler­satz

BGH, Urteil vom 3. April 2006 – II ZR 332/​05