Die BaFin und der CFD-Han­del

Wer sich für den CFD-Han­del inter­es­siert, horcht genau­er hin, wenn von der BaFin, der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht, eine Bank geschlos­sen wird, die CFD-Han­del betrieb. So ist bereits im Dezem­ber 2012 von der BaFin gegen­über der FXdi­rekt Bank AG ein Ver­äu­ße­rungs- und Zah­lungs­ver­bot erlas­sen wor­den. Schon seit Som­mer 2012 erwirt­schaf­te­te die Bank erheb­li­che Ver­lus­te, wes­halb sie ihre Eigen­mit­tel hät­te erhö­hen müs­sen, dies aber nicht mehr habe sicher­stel­len kön­nen. Das Insti­tut – so die Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tun­gen – ver­fü­ge nach Abzug der lau­fen­den Peri­oden­ver­lus­te nicht mehr über das erfor­der­li­che Anfangs­ka­pi­tal. Es sei auf­grund einer nega­ti­ven Fort­füh­rungs­pro­gno­se zah­lungs­un­fä­hig und habe daher der BaFin am 21. Dezem­ber 2012 die Insol­venz wegen Über­schul­dung ange­zeigt.

Die BaFin und der CFD-Han­del

Als Wert­pa­pier­han­dels­bank und Direkt­bank bie­tet die FXdi­rekt Bank AG über­wie­gend Pri­vat­kun­den aus dem In- und Aus­land über ihre Han­dels­platt­form mar­gin­ba­sier­te Devi­sen- und Edel­me­tall­ge­schäf­te, CFD-Han­dels­ge­schäf­te auf Akti­en, ETFs und Futures an. Seit Mai 2009 bie­tet sie zudem in Zusam­men­ar­beit mit der Bay­ri­schen Bör­se AG, Mün­chen, den CFD-Han­del über CONTREX an, der hin­sicht­lich der Markt­ge­rech­tig­keit der gestell­ten Kur­se von der Han­dels­über­wa­chungs­stel­le der Bay­ri­schen Bör­se über­wacht wird.

Bei sol­chen Mit­tei­lun­gen fragt sich nicht nur ein Anfän­ger im CFD-Han­del, ob er davon auch ein­mal betrof­fen sein könn­te. Egal für wel­chen CFD-Bro­ker man sich ent­schei­det – letzt­end­lich ist Ver­trau­en uner­läss­lich. Dar­über hin­aus kann man mit Hil­fe von Ver­gleichs­por­ta­len die diver­sen Optio­nen unter­schied­li­cher Bro­ker ver­glei­chen. Außer­dem ist es mög­lich, über das Inter­net Erfah­run­gen über CFD-Bro­ker aus­zu­tau­schen und so Infor­ma­tio­nen zu sam­meln. So gibt es zum Bei­spiel gro­ße Unter­schie­de bei der Min­dest­kon­to­grö­ße oder dem Min­dest­ein­satz, aber auch die vom Bro­ker ange­bo­te­nen Leis­tun­gen unter­lie­gen zum Teil gro­ßen Dif­fe­ren­zen. Ein Binä­re Optio­nen Demo­kon­to, das einem Anfän­ger den Ein­stieg in den CFD-Han­del durch­aus erleich­tern kann, ist nicht bei allen Bro­kern im Ange­bot. Grund­sätz­lich gilt: Wie immer im Leben ist gesun­der Men­schen­ver­stand wich­tig bei der Aus­wahl des Bro­kers sei­nes Ver­trau­ens – schwar­ze Scha­fe gibt es über­all.