Infor­ma­ti­ons­pflich­ten bei Miet­pool-Ver­trä­gen

Schließt der Käu­fer einer Eigen­tums­woh­nung auf Emp­feh­lung des ihn bera­ten­den Ver­käu­fers einen Miet­pool­ver­trag ab, durch den das Risi­ko des Leer­stands ein­zel­ner Woh­nun­gen allen an dem Miet­pool betei­lig­ten Woh­nungs­ei­gen­tü­mern antei­lig ohne Rück­sicht dar­auf auf­er­legt wird, wem von ihnen die leer­ste­hen­den Woh­nun­gen gehö­ren, muss der Ver­käu­fer nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs bei der Berech­nung des Eigen­auf­wands des Käu­fers auch das damit ver­bun­de­ne Risi­ko der Ver­mie­tung frem­der Woh­nun­gen, etwa in Form von Abschlä­gen bei den Ein­nah­men oder von Zuschlä­gen bei den monat­li­chen Belas­tun­gen, ange­mes­sen berück­sich­ti­gen.

Infor­ma­ti­ons­pflich­ten bei Miet­pool-Ver­trä­gen

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 13. Okto­ber 2006 – V ZR 66/​06