Kos­ten­re­du­zie­rung bei Unter­neh­men

Unter­neh­men, die beson­ders strom­kos­ten­in­ten­siv sind, kön­nen eine Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge bean­tra­gen. Mit der Bewil­li­gung ist ab sofort auch eine Begren­zung der Umla­ge nach dem Kraft-Wär­me-Kopp­lungs­ge­setz, KWKG, ver­bun­den.

Kos­ten­re­du­zie­rung bei Unter­neh­men

So eine Mit­tei­lung des Bun­des­am­tes für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le, BAFA, mit der bekannt­ge­ge­ben wor­den ist, dass seit dem 20. April 2017 die Antrag­stel­lung zur Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge erfol­gen kann. Die Frist läuft bis zum 30. Juni 2017. Durch eine früh­zei­ti­ge Abga­be des Antrags erhält das betref­fen­de Unter­neh­men eine posi­ti­ve Vor­ab­infor­ma­ti­on (nach inhalt­li­cher Über­prü­fung) und kann damit nicht nur sei­ne Kos­ten redu­zie­ren, son­dern auch sei­ne Pla­nungs­si­cher­heit erhö­hen. Um von der Redu­zie­rung der EEG-Umla­ge zu pro­fi­tie­ren, sind aber bestimm­te Vorraus­set­zun­gen zu erfül­len: So kön­nen ledig­lich strom­kos­ten­in­ten­si­ve Unter­neh­men und Schie­nen­bahn-Unter­neh­men einen Antrag stel­len.

Zwar ist hier die Zahl der Antrags­be­rech­tig­ten begrenzt, doch auch für vie­le ande­re Unter­neh­men exis­tie­ren diver­se Mög­lich­kei­ten, Kos­ten zu ver­rin­gern bzw. För­der­mit­tel zu erhal­ten. Doch gera­de die Unter­neh­mer, die sich in wirt­schaft­li­chen und/​oder finan­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten befin­den, wäh­len oft den direk­ten – aber teue­ren Weg aus der Mise­re und neh­men bei ihrer Haus­bank einen Kon­to­kor­rent­kre­dit für Selbst­stän­di­ge und Unter­neh­men auf. Mit die­sem Über­zie­hungs­kre­dit kön­nen zwar kurz­fris­ti­ge Zah­lungs­eng­päs­se über­brückt wer­den, doch als stän­di­ges Finan­zie­rungs­mit­tel sind die Zin­sen zu hoch. Hier macht eine gründ­li­che Kre­dit­be­ra­tung Sinn. Wer sich dazu ent­schei­det, statt Kon­to­kor­rent­kre­dit Umschul­dung für Selb­stän­di­ge in Angriff zu neh­men, setzt auf eine wesent­lich güns­ti­ge­re Finan­zie­rungs­mög­lich­keit. So ist es denk­bar, durch Umschul­dung einen Kon­to­kor­rent­kre­dit in ein Dar­le­hen der KfW Bank umzu­wan­deln. Unter bestimm­ten Vorraus­set­zun­gen kann eine Wirt­schafts­be­ra­tung für einen KfW Unter­neh­mer­kre­dit sogar von der BAFA mit einem Zuschuss geför­dert wer­den.

Ins­be­son­de­re berei­tet es Exis­tenz­grün­dern und Selbst­stän­di­gen oft­mals Schwie­rig­kei­ten, über­haupt einen Kre­dit bewil­ligt zu bekom­men – und dann noch zu akzep­ta­blen bzw. güns­ti­gen Bedin­gun­gen. Mit Hil­fe einer Finan­zie­rungs- und För­der­be­ra­tung wer­den inzwi­schen im Inter­net auch für die­se Unter­neh­mer Mög­lich­kei­ten gebo­ten, z.B. staat­li­che För­der­mit­tel der KfW Bank zu erhal­ten. Spe­zi­ell für Exis­tenz­grün­der exis­tie­ren diver­se Mög­lich­kei­ten, einen güns­ti­gen Kre­dit ent­we­der bei der KfW Bank oder im Rah­men von För­der­pro­gram­men der Bun­des­län­der bewil­ligt zu bekom­men.