Ver­kaufs­er­lös für Kunst­wer­ke

Künst­ler sol­len beim Ver­kauf ihrer Wer­ke durch einen Kunst­händ­ler oder Ver­stei­ge­rer anders am Erlös betei­ligt wer­den als bis­her. Dies sieht ein Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung vor, mit dem eine EU-Richt­li­nie umge­setzt wer­den soll. Seit 1971 lag der Anspruch bei fünf Pro­zent des Ver­kaufs­er­lö­ses. In Zukunft sol­le die­ser eine Staf­fe­lung erfah­ren in Höhe von vier Pro­zent (bis 50.000 Euro Ver­äu­ße­rungs­er­lös) bis 0,25 Pro­zent für den Teil des Ver­kaufs­er­lö­ses über 500.000 Euro. Der Gesamt­be­trag für den Künst­ler sol­le bei höchs­tens 12.500 Euro lie­gen.

Ver­kaufs­er­lös für Kunst­wer­ke

Das neue Ver­gü­tungs­sys­tem in Deutsch­land wird damit zu einem im Ver­gleich mit der gegen­wär­ti­gen Situa­ti­on nied­ri­ge­ren Auf­kom­men für die Urhe­ber von Wer­ken bil­den­der Küns­te füh­ren.