All­ge­mei­ne Rei­se­be­din­gun­gen

Dem Rei­sen­den, der in einem Rei­se­bü­ro eine Rei­se bucht, wird nur dann die Mög­lich­keit ver­schafft, in zumut­ba­rer Wei­se von den All­ge­mei­nen Rei­se­be­din­gun­gen Kennt­nis zu neh­men, die der Rei­se­ver­an­stal­ter dem Rei­se­ver­trag zugrun­de legen will, wenn der Rei­se­ver­an­stal­ter die Rei­se­be­din­gun­gen dem Rei­sen­den vor Ver­trag­schluss voll­stän­dig über­mit­telt.

All­ge­mei­ne Rei­se­be­din­gun­gen

Eine Klau­sel in All­ge­mei­nen Rei­se­be­din­gun­gen, mit der die gesetz­li­che Ver­jäh­rungs­frist für die Ansprü­che des Rei­sen­den wegen eines Man­gels der Rei­se abge­kürzt wird, ist wegen Ver­sto­ßes gegen die Klau­sel­ver­bo­te des § 309 Nr. 7 Buchst. a und b BGB ins­ge­samt unwirk­sam, wenn die in die­sen Klau­sel­ver­bo­ten bezeich­ne­ten Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nicht von der Abkür­zung der Ver­jäh­rungs­frist aus­ge­nom­men wer­den.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 26. Febru­ar 2009 – Xa ZR 141/​07