Delik­ti­sche For­de­rung per Pro­zess­ver­gleich

Hat der Schuld­ner mit einem gericht­li­chen Ver­gleich auch den Rechts­grund der dadurch titu­lier­ten For­de­rung als vor­sätz­lich began­ge­ne uner­laub­te Hand­lung außer Streit gestellt, so steht damit für den im Rah­men eines spä­te­ren Insol­venz­ver­fah­rens geführ­ten Fest­stel­lungs­pro­zess bin­dend fest, dass die For­de­rung auf einer ent­spre­chen­den Hand­lung beruht.

Delik­ti­sche For­de­rung per Pro­zess­ver­gleich

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 25. Juni 2009 – IX ZR 154/​08