Die nich­ti­ge Treu­hand­ab­re­de

Ein Treu­hän­der ist trotz Nich­tig­keit der Treu­hand­ab­re­de nicht nach den Rechts­grund­sät­zen der unge­recht­fer­tig­ten Berei­che­rung zur Her­aus­ga­be der­je­ni­gen Geld­mit­tel ver­pflich­tet, die er in Aus­füh­rung des Treu­hand­ver­tra­ges bestim­mungs­ge­mäß ver­braucht oder an Drit­te wei­ter­ge­reicht hat. Auch im Ein­be­halt bran­chen­üb­li­cher Auf­wen­dun­gen kann ein bestim­mungs­ge­mä­ßer Ver­brauch des Treu­gu­tes erblickt wer­den, solan­ge der die Nich­tig­keit des Treu­hand­ver­tra­ges begrün­den­de Geset­zes­ver­stoß nicht offen zu Tage tritt.

Die nich­ti­ge Treu­hand­ab­re­de

Ober­lan­des­ge­richt Saar­brü­cken, Urteil vom 24. März 2009 – 4 U 103/​08 – 34