Ent­gelt in der Tier­kör­per­be­sei­ti­gung

Zwi­schen dem Besit­zer von gemäß §§ 8, 9 Tier­NebG i.V.m. §§ 1, 3 AGTier­NebG NRW zu besei­ti­gen­den Tier­kör­pern und einem mit der Tier­kör­per­be­sei­ti­gung belie­he­nen Unter­neh­mer ent­steht kein öffent­lich-recht­li­ches, son­dern ein pri­vat­recht­li­ches Benut­zungs­ver­hält­nis 1.

Ent­gelt in der Tier­kör­per­be­sei­ti­gung

Ob der Besit­zer von zu besei­ti­gen­den Tier­kör­pern dem mit der Tier­kör­per­be­sei­ti­gung belie­he­nen Unter­neh­mer auch dann die ins­ge­samt für die Leis­tung ange­fal­le­ne Umsatz­steu­er zu erstat­ten hat, wenn er nur einen Teil des in einer Ent­gelt­lis­te für die­se Leis­tung fest­ge­leg­ten Ent­gelts tra­gen muss, ist nach dem pri­vat­recht­li­chen Nut­zungs­ver­hält­nis zu beur­tei­len, des­sen Inhalt gege­be­nen­falls durch Aus­le­gung zu ermit­teln ist.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 1. Okto­ber 2009 – VII ZR 183/​08

  1. Anschluss an BGH, Urteil vom 5. Juli 2005 – X ZR 60/​04, NJW 2005, 2919, 2920[]