Fal­scher Gläu­bi­ger

Wer sich als Schuld­ner einer (tat­säch­lich bestehen­den) For­de­rung in der Per­son des Gläu­bi­gers irrt und dem­entspre­chend auch irr­tüm­lich annimmt, die­ser habe die For­de­rung an einen Drit­ten abge­tre­ten, kann das, was er an den Drit­ten als den ver­meint­li­chen neu­en Gläu­bi­ger geleis­tet hat, unmit­tel­bar von die­sem nach den Regeln der unge­recht­fer­tig­ten Berei­che­rung zurück­for­dern.

Fal­scher Gläu­bi­ger

Bun­des­ge­richts­hof, Urt. v. 26. Janu­ar 2006 – I ZR 89/​03