Kos­ten­lo­se Kon­to­aus­zü­ge

Für die Ver­sen­dung von Kon­to­aus­zü­gen darf die Bank kein Ent­gelt for­dern, ent­schied jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt. Eine Bank müs­se einem Kon­to­in­ha­ber grund­sätz­lich unent­gelt­lich Aus­künf­te ertei­len. Die Ver­sen­dung von Kon­to­aus­zü­gen sei des­halb nicht ver­gü­tungs­pflich­tig. Eine Aus­nah­me nur dann mög­lich, wenn der Kon­to­in­ha­ber mehr­mals die­sel­ben Aus­künf­te ver­langt.

Kos­ten­lo­se Kon­to­aus­zü­ge

Und auch dann gilt: Eine Bank darf auch ein wie­der­hol­tes Aus­kunfts­be­geh­ren nur dann von der Erstat­tung von Kos­ten abhän­gig machen, wenn das erneu­te Begeh­ren durch einen in der Sphä­re des Kun­den lie­gen­den Umstand aus­ge­löst wor­den ist.

Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt, Urteil vom 3. Mai 2006 – 23 U 188/​04
[gefun­den bei Recht und All­tag]