Obligatorische Streitschlichtung – und keine Kontrolle durch das Gericht

Eine Klage, der ein obligatorisches Schiedsverfahren vorauszugehen hat (§ 15a Abs. 1 Satz 1 EGZPO – hier i.V.m. § 37a Abs. 1 Saarl. AGJusG), ist zulässig, wenn der Kläger mit der Klageschrift eine von der Gütestelle ausgestellte Bescheinigung über einen erfolglosen Einigungsversuch einreicht. Das Prozessgericht ist bei der Prüfung dieser Prozessvoraussetzung an die ihm vorgelegte Bescheinigung gebunden.

Obligatorische Streitschlichtung – und keine Kontrolle durch das Gericht

Bundesgerichtshof, Urteil vom 20. November 2009 – V ZR 94/09