Alles Wichtige über die Rechte Flugreisender

Fast jeder Urlauber hat es irgendwann schon einmal erlebt, und es gibt kaum etwas Ärgerlicheres: Der Flieger hebt viel zu spät ab, sodass sich der Anschlussflug nicht erreichen lässt. Mindestens ein Urlaubstag ist damit schon einmal futsch, dazu kommt bei Reisenden die Sorge, wann und wie sie schließlich ans Urlaubsziel gelangen können. Oder aber der Flieger startet zwar pünktlich – leider muss der Reisende aber wegen Überbuchung am Boden bleiben. Was dann? Welche Rechte haben Flugreisende, wenn sie ohne eigenes Verschulden ihr Ziel nicht oder nicht rechtzeitig erreichen?

Alles Wichtige über die Rechte Flugreisender

Wann steht dem Fluggast eine Entschädigung zu?

Häufig kommt es bei Flugreisen zu langen Verspätungen oder gar zu Ausfällen. In der EU-Fluggastverordnung aus dem Jahr 2005 ist geregelt, wann und in welcher Höhe Fluggästen in solchen Fällen eine Entschädigung zusteht. Leider ist es in der Realität nicht selten der Fall, dass Airlines sich bei Beschwerden der Flugreisenden weigern, ihrer Entschädigungspflicht auch tatsächlich nachzukommen. Sofern nicht sogenannte „außergewöhnliche Umstände“ vorliegen, steht Fluggästen bei Verspätungen von drei und mehr Stunden auf jeden Fall eine Entschädigung zu. Dies durchzusetzen, hat sich das Team von Flightright auf die Fahnen geschrieben.

Ansprüche nicht nur bei Verspätungen und Annulierungen

Oft werden Passagiere mit berechtigten Beschwerden und Ansprüche von den Fluggesellschaften schlicht ignoriert oder so lange vertröstet und hingehalten, bis sie irgendwann frustriert aufgeben. Flightright hat es sich zum Ziel gemacht, Fluggäste bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche zu unterstützen. Mithilfe der geschickt eingerichteten Datenbank auf der Seite kann der Reisende mit Eingabe des Datums und der Flugnummer schnell seinen Anspruch ausrechnen lassen.

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Je nach Entfernung haben Reisende Schadensersatzansprüche bis zu 600 €.

Was viele Flugreisende nicht wissen: Ein Flug muss nicht einmal annulliert werden oder eine mehrstündige Verspätung haben. Bereits bei Wartezeiten am Flughafen von zwei Stunden oder mehr steht Passagieren eine Versorgung mit Trinkwasser und Lebensmitteln zu.

Ausnahme: Die außergewöhnlichen Umstände

Keine Entschädigung erwartet Flugreisende, wenn sogenannte außergewöhnliche Umstände zum Tragen kommen. Darunter sind Störungen im Ablauf der Flüge zu verstehen, auf die die Fluggesellschaften keinen Einfluss haben. Außergewöhnliche Umstände sind etwa:

Doch Vorsicht: Manchmal nutzen Airlines solche Regelungen als Vorwand, um eine Entschädigung verweigern zu können. Eine genaue Information über die genauen Umstände der Verspätung oder des Ausfalls lohnt also immer.

Die Höhe der Entschädigung

Wie hoch die Entschädigung ausfällt, richtet sich nach der Entfernung zwischen Start- und Zielflughafen. Die EU-Richtlinie sieht pro Person hierfür Folgendes vor:

  • 250 € für Kurzstreckenflüge bis zu 1.500 km,
  • 400 € für Mittelstreckenflüge bis zu 3.500 km und
  • 600 € für Langstreckenflüge ab 3.500 km.
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Reisende sollten über ihre Rechte in der Luft und am Boden Bescheid wissen.

Rückwirkende Geltung von Ansprüchen

Es lohnt sich für jeden Fluggast, sich mit den Rechten im Flugverkehr möglichst genau vertraut zu machen. Ansprüche greifen rückwirkend und verjähren erst nach drei Jahren, lassen sich also noch geraume Zeit nach dem verpassten oder verspäteten Flug geltend machen.

Wohin die Reise auch geht oder gehen sollte – ob innerhalb Deutschlands oder Europas oder auch weltweit – Fluggäste tun gut daran, stets über ihre Rechte informiert zu sein. Denn Airlines halten sich hier nicht immer an die Vorschriften, auch wenn diese eindeutig geregelt sind.

Wer sich gründlich vorbereitet und überdies gute Anlaufstellen wie Flightright kennt, kann von seiner Reise in jeder Hinsicht nur profitieren.