Anwalts­klau­su­ren im Zwei­ten Staatsexamen

Das Nie­der­säch­si­sche Lan­des­jus­tiz­prü­fungs­amt (LJPA) hat Richt­li­ni­en für eine neue, an der anwalt­li­chen Pra­xis ori­en­tier­te Form einer Prü­fungs­klau­sur für das zwei­te Juris­ti­sche Staats­examen vorgelegt.

Anwalts­klau­su­ren im Zwei­ten Staatsexamen

Nach einem Beschluss der Prä­si­den­ten der Prü­fungs­äm­ter der Län­der soll die neue Klau­sur­form ab 2013 von ange­hen­den Juris­ten im Zwei­ten Staats­examen in allen Bun­des­län­dern geschrie­ben wer­den. Es han­delt sich dabei um eine Auf­ga­ben­stel­lung aus anwalt­li­cher Sicht. Neben einem Gut­ach­ten­teil, in dem die Ziel­vor­ga­ben eines fik­ti­ven Man­dan­ten zu unter­su­chen sind, sol­len die Prüf­lin­ge die not­wen­di­gen Schrift­stü­cke, etwa Ver­trags­ent­wür­fe, Sat­zun­gen oder Ver­gleichs­vor­schlä­ge nebst Erör­te­rungs­schrei­ben an die Man­dant­schaft anfertigen. 

Der­ar­ti­ge Klau­su­ren sind in die­ser Form bis­her nur in Nie­der­sach­sen und Bay­ern geschrie­ben wor­den. In Bay­ern war bis­her aber das Ver­fas­sen des eigent­li­chen Schrift­stücks nicht gefordert.