Tarif­li­che Ein­grup­pie­rung bei Misch­tä­tig­kei­ten

Aus dem ein­grup­pie­rungs­recht­li­chen Spe­zia­li­täts­grund­satz ergibt sich, dass bei Misch­tä­tig­kei­ten jeder ein­zel­ne Arbeits­vor­gang dem jeweils spe­zi­el­len Tätig­keits­merk­mal inner­halb des tarif­li­chen Ver­gü­tungs­sys­tems zuge­ord­net wird, ohne dass es auf eine vor­he­ri­ge Zuord­nung der Gesamt­tä­tig­keit des Ange­stell­ten zu bestimm­ten Tat­be­stands­ele­men­ten der Tätig­keits­merk­ma­le (zB Tech­ni­scher Ange­stell­ter) ankommt.

Tarif­li­che Ein­grup­pie­rung bei Misch­tä­tig­kei­ten

Bun­des­ar­beits­ge­richt, Urteil vom 28. Janu­ar 2009 – 4 AZR 13/​08