Ehe­gat­ten­un­ter­halt – und die Ver­pflich­tung zum Immo­bi­li­en­er­werb

Das Vor­han­den­sein erheb­li­cher Bar­mit­tel begrün­det auch in Zei­ten gerin­ger Kapi­tal­erträ­ge kei­ne Oblie­gen­heit zum Immo­bi­li­en­er­werb zum Zwe­cke der Stei­ge­rung der Ren­di­te.

Ehe­gat­ten­un­ter­halt – und die Ver­pflich­tung zum Immo­bi­li­en­er­werb

Ins­be­son­de­re begrün­det das Vor­han­den­sein von liqui­den Geld­mit­teln kei­ne Oblie­gen­heit, zur Stei­ge­rung der Ren­di­te dar­aus Immo­bi­li­en zu erwer­ben, da ange­sichts des der­zeit äußerst hohen Preis­ni­veaus auf dem Immo­bi­li­en­markt sich dies als­bald als Fehl­ent­schei­dung erwei­sen könn­te und sich eine sol­che Ver­mö­gensum­schich­tung daher als spe­ku­la­tiv dar­stellt.

Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart, Beschluss vom 17. Sep­tem­ber 2015 – 11 UF 100/​15