Bun­des­zu­schuss zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de, die sich gegen die Höhe des Bun­des­zu­schus­ses zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (§ 221 Abs. 1 SGB V in der Fas­sung des GKV-Wett­be­werbs­stär­kungs­ge­set­zes vom 26. März 2007) rich­tet, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men.

Bun­des­zu­schuss zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung

Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de ist, so das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in sei­nem Nicht­an­nah­me­be­schluss, unzu­läs­sig, weil der (pri­vat kran­ken­ver­si­cher­te) Beschwer­de­füh­rer durch die Bestim­mung nicht unmit­tel­bar beschwert ist. Der ein­zel­ne Bür­ger, der eine bestimm­te Ver­wen­dung des Auf­kom­mens aus öffent­li­chen Abga­ben für grund­ge­setz­wid­rig hält, kann aus sei­nen Grund­rech­ten regel­mä­ßig kei­nen Anspruch auf gene­rel­les Unter­las­sen einer sol­chen Ver­wen­dung her­lei­ten 1. Der Beschwer­de­füh­rer kann daher aus Art. 3 Abs. 1 in Ver­bin­dung mit Art. 6 Abs. 1 GG nicht die bean­trag­te Fest­stel­lung her­lei­ten, dass die gerüg­te Mit­tel­ver­wen­dung in § 221 Abs. 1 SGB V nich­tig sei.

  1. vgl. BVerfGE 67, 26, 37; und BVerfG, Beschluss vom 02.10.2001 – 2 BvR 1594/​01[]