Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt im Jahr 2014

Im Geschäfts­jahr 2014 gin­gen beim Bun­des­so­zi­al­ge­richt ins­ge­samt 3.439 Neu­ein­gän­ge ein.

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt im Jahr 2014

Damit lag der Geschäfts­an­fall etwas unter dem der "Rekord­jah­re" 2012 (3.667) und 2013 (3.647), jedoch immer noch deut­lich über den Ein­gän­gen in den Jah­ren zuvor (Jahr 2000: 2.371; Jahr 2005: 2.492; Jahr 2010: 3.110).

Auf­grund der gerin­ge­ren Ein­gän­ge konn­te Im Ver­lau­fe des Jah­res 2014 der Bestand an uner­le­dig­ten Revi­sio­nen und Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­den bei in etwa gleich­blei­ben­der Zahl von Erle­di­gun­gen wie im Vor­jahr ver­rin­gert wer­den. So ist am Jah­res­en­de 2014 der Bestand an Revi­sio­nen und Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­den gegen­über dem Beginn des Jah­res um 13 % gesun­ken. Die Neu­ein­gän­ge bei die­sen Ver­fah­rens­ar­ten waren gegen­über dem Vor­jahr 2013 um ins­ge­samt 7,9 % rück­läu­fig. Erneut ist eine Zunah­me des Anteils der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­den gegen­über den Revi­sio­nen fest­stell­bar. Im Geschäfts­jahr 2014 ent­fie­len auf jede Revi­si­on rund sechs Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­den (2010: ca. 3,5; 2011: ca. 3,4; 2012: ca. 4,7; 2013: ca. 5,4).

Die durch­schnitt­li­che Ver­fah­rens­dau­er bei den Revi­sio­nen hat sich im Jahr 2014 erneut auf 12,6 Mona­te (13 Mona­te im Jahr 2013) ver­kürzt; die Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­den konn­ten trotz der wei­ter­hin hohen Ein­gangs­zah­len in durch­schnitt­lich drei­ein­halb Mona­ten abge­schlos­sen wer­den.

Ver­fah­rens­art Stand 1.1.2014 Ein­gang Erle­di­gung Stand 31.12.2014
Revi­sio­nen 399 344 419 324
Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­den 658 2.056 2.120 594
Kla­gen 0 5 2 3
Anhö­rungs­rü­gen 25 212 206 31
Sons­ti­ge Ver­fah­ren 73 822 819 76
Sum­me 1.155 3.439 3.566 1.028