Die Kla­ge gegen einen Arz­nei­mit­tel­re­gress

Die Kla­ge eines Ver­trags­arz­tes gegen einen Arz­nei­mit­tel­re­gress der kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung hat nach einer Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Rhein­land-Pfalz auf­schie­ben­de Wir­kung.

Die Kla­ge gegen einen Arz­nei­mit­tel­re­gress

In dem ent­schie­de­nen Fall setz­te der Beschwer­de­aus­schuss bei der kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung Rhein­land-Pfalz setz­te durch Bescheid gegen­über der Antrag­stel­le­rin, einer Ver­trags­ärz­tin, auf­grund einer sta­tis­ti­schen Ver­gleichs­prü­fung nach Durch­schnitts­wer­ten einen Arz­nei­mit­tel­re­gress fest. Die Antrag­stel­le­rin erhob hier­ge­gen Kla­ge und mach­te im Rah­men des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes die auf­schie­ben­de Wir­kung die­ser Kla­ge gel­tend. Das Sozi­al­ge­richt Mainz hat die auf­schie­ben­de Wir­kung fest­ge­stellt. Die hier­ge­gen erho­be­ne Beschwer­de hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­land-Pfalz zurück­ge­wie­sen. Eine Aus­nah­me vom Grund­satz der auf­schie­ben­den Wir­kung ist anders als etwa bei fest­ge­setz­ten Hono­rar­kür­zun­gen nicht gesetz­lich gere­gelt

Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­land-Pfalz, Beschluss vom 25. Okto­ber 2010 – L 5 KR 45/​10 B ER