Kurz­ar­bei­ter­geld – ver­län­ger­te Bezugs­dau­er in 2015

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les hat im Ver­ord­nungs­we­ge die Bezugs­dau­er für das kon­junk­tu­rel­le Kurz­ar­bei­ter­geld für Ansprü­che, die bis zum 31. Dezem­ber 2015 ent­ste­hen, auf bis zu 12 Mona­te fest­ge­setzt.

Kurz­ar­bei­ter­geld – ver­län­ger­te Bezugs­dau­er in 2015

Ohne den Erlass die­ser Ver­ord­nung wäre die Bezugs­dau­er für das Kurz­ar­bei­ter­geld ab Janu­ar 2015 auf die gesetz­lich vor­ge­se­he­ne Dau­er von sechs Mona­ten zurück­ge­fal­len. Die Ver­län­ge­rung der Bezugs­dau­er erfolgt rein vor­sorg­lich, um Betrie­ben bei Arbeits­aus­fäl­len wei­ter­hin Pla­nungs­si­cher­heit zu geben.

Im Gerüst­bau­erhand­werk wird gleich­zei­tig die Son­der­re­ge­lung zum Sai­son-Kurz­ar­bei­ter­geld und den ergän­zen­den Leis­tun­gen bis zum 31. März 2018 ver­län­gert. Mit der Ver­län­ge­rung wird sicher­ge­stellt, dass den im Gerüst­bau Beschäf­tig­ten neben dem Sai­son-Kurz­ar­bei­ter­geld als ergän­zen­de Leis­tung zur Ver­mei­dung von Arbeits­lo­sig­keit im Win­ter auch wei­ter­hin das Zuschuss-Win­ter­geld für Aus­fall­stun­den in der Schlecht­wet­ter­zeit gezahlt wer­den kann.