Auf­rech­nung durch Umbu­chungs­mit­tei­lung

Das Finanz­amt kann bei Erstat­tungs­an­sprü­che des Steu­er­pflich­ti­gen die Auf­rech­nung mit noch offen ste­hen­den Steu­er­for­de­run­gen erklä­ren. Eine sol­che Auf­rech­nungs­er­klä­rung kann nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch in einer maschi­nel­len Umbu­chungs­mit­tei­lung ent­hal­ten sein. Dies gilt sogar dann, wenn das Finanz­amt in die­ser Umbu­chungs­mit­tei­lung sei­ne Bereit­schaft erklärt, unter Umstän­den gegen­tei­li­ge Buchungs­wün­sche zu berück­sich­ti­gen.

Auf­rech­nung durch Umbu­chungs­mit­tei­lung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 26. Juli 2005 VII R 72/​04