Pri­va­te PKW-Nut­zung trotz Ein­kunfts­er­zie­lung?

Die pri­va­te Nut­zung eines betrieb­li­chen PKWs ist, wenn nicht ein Fahr­ten­buch geführt wird, nach der "1%-Regelung" als Pri­vat­ent­nah­me zu ver­steu­ern. Strit­tig war bis­her, ob mit die­ser pau­scha­len Abgel­tung auch die Nut­zung des PKWs zur Erzie­lung ande­rer Ein­künf­te (etwa aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung) abge­gol­ten war. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof mit einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung ver­neint.

Pri­va­te PKW-Nut­zung trotz Ein­kunfts­er­zie­lung?

Die Nut­zung eines betrieb­li­chen Kraft­fahr­zeugs zur Erzie­lung von Über­schus­s­ein­künf­ten ist durch die Bewer­tung der pri­va­ten Nut­zung nach der "1% – Rege­lung" nicht mit abge­gol­ten. Sie ist viel­mehr mit den auf sie ent­fal­len­den tat­säch­li­chen Selbst­kos­ten als Ent­nah­me zu erfas­sen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 26. April 2006 – X R 35/​05