Über­tra­gung stil­ler Reser­ven zwi­schen Schwes­ter­ge­sell­schaf­ten

In den Jah­re ab 1999 (wäh­rend der Gül­tig­keits­dau­er des § 6b Abs. 10 EStG in der Fas­sung des Steu­er­ent­las­tungs­ge­set­zes 1999/​2000/​2002) konn­ten die stil­len Reser­ven, die infol­ge der Ver­äu­ße­rung eines zum Son­der­be­triebs­ver­mö­gen eines Gesell­schaf­ters gehö­ren­den Wirt­schafts­gu­tes auf­ge­deckt wur­den, nicht auf Reinves­ti­tio­nen im Gesamt­hands­ver­mö­gen einer Schwes­ter­ge­sell­schaft über­tra­gen wer­den. Das galt nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann, wenn der ver­äu­ßern­de Gesell­schaf­ter als ein­zi­ger am Ver­mö­gen der Schwes­ter­ge­sell­schaft betei­ligt war.

Über­tra­gung stil­ler Reser­ven zwi­schen Schwes­ter­ge­sell­schaf­ten

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 9. Febru­ar 2006 – IV R 23/​04

  1. BFH, Urteil vom 25.11.2009 – I R 72/​08, BSt­Bl 2010 II S. 471 = DStR 2010, 269[]