Auf­lö­sung einer Pen­si­ons­rück­stel­lung für Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer

Die Zufüh­run­gen zu der Rück­stel­lung für die Ver­bind­lich­keit aus einer betrieb­li­chen Ver­sor­gungs­zu­sa­ge, die den Vor­ga­ben des § 6a EStG ent­spricht, aus steu­er­li­chen Grün­den aber als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung zu behan­deln ist, sind außer­halb der Bilanz dem Gewinn hin­zu­zu­rech­nen. Ist eine Hin­zu­rech­nung unter­blie­ben und aus ver­fah­rens­recht­li­chen Grün­den eine nach­träg­li­che Berück­sich­ti­gung nicht mehr mög­lich, kön­nen die rück­ge­stell­ten Beträ­ge auf der Ebe­ne der Kapi­tal­ge­sell­schaft nicht mehr als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung berück­sich­tigt wer­den.

Auf­lö­sung einer Pen­si­ons­rück­stel­lung für Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer

Eine wegen Weg­falls der Ver­pflich­tung gewinn­er­hö­hend auf­ge­lös­te Pen­si­ons­rück­stel­lung ist im Wege einer Gegen­kor­rek­tur nur um die tat­säch­lich bereits erfass­ten ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tun­gen der Vor­jah­re außer­bi­lan­zi­ell zu kür­zen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 21. August 2007 – I R 74/​06