Son­der­ab­schrei­bung bei Geschäfts­er­öff­nung

Ein Steu­er­pflich­ti­ger kann die Son­der­ab­schrei­bung nach § 7g Abs. 1 EStG für im Jahr der Betriebs­er­öff­nung (hier: 2001) ange­schaff­te oder her­ge­stell­te begüns­tig­te Wirt­schafts­gü­ter auch dann in Anspruch neh­men, wenn er kein Exis­tenz­grün­der i.S. von § 7g Abs. 7 EStG ist und wenn er kei­ne Anspar­rück­la­ge nach § 7g Abs. 3 ff. EStG bil­den konn­te. Die­sem Ergeb­nis steht § 7g Abs. 2 Nr. 3 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/​2000/​2002 (vgl. nun­mehr: § 7g Abs. 2 Nr. 3 Satz 2 EStG i.d.F. des Klein­un­ter­neh­mer­för­de­rungs­ge­set­zes) nicht ent­ge­gen.

Son­der­ab­schrei­bung bei Geschäfts­er­öff­nung

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 17. Mai 2006 – X R 43/​03