Ver­lust­aus­gleich auf­grund vor­ge­zo­ge­ner Ein­la­gen

Ein­la­gen, die zum Aus­gleich eines nega­ti­ven Kapi­tal­kon­tos geleis­tet und im Wirt­schafts­jahr der Ein­la­ge nicht durch aus­gleichs­fä­hi­ge Ver­lus­te ver­braucht wer­den, füh­ren regel­mä­ßig zum Ansatz eines Kor­rek­tur­pos­tens mit der wei­te­ren Fol­ge, dass – abwei­chend vom Wort­laut des § 15a Abs. 1 Satz 1 EStG – Ver­lus­te spä­te­rer Wirt­schafts­jah­re bis zum Ver­brauch die­ses Pos­tens auch dann als aus­gleichs­fä­hig zu qua­li­fi­zie­ren sind, wenn hier­durch (erneut) ein nega­ti­ves Kapi­tal­kon­to ent­steht oder sich erhöht.

Ver­lust­aus­gleich auf­grund vor­ge­zo­ge­ner Ein­la­gen

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 26. Juni 2007 – IV R 28/​06