Abän­de­rung eines Kin­der­geld­auf­he­bungs­be­schei­des – und das gro­be Ver­schul­den

Ein die Ände­rung wegen neu­er Tat­sa­chen aus­schlie­ßen­des gro­bes Ver­schul­den ist indes­sen anzu­neh­men, wenn trotz mehr­fa­cher Auf­for­de­rung durch die Fami­li­en­kas­se offen­kun­dig anspruchs­er­heb­li­che Tat­sa­chen nicht mit­ge­teilt oder nach­ge­wie­sen wer­den; auf die Fol­gen braucht die Behör­de nicht hin­zu­wei­sen 1.

Abän­de­rung eines Kin­der­geld­auf­he­bungs­be­schei­des – und das gro­be Ver­schul­den

Die Fest­stel­lungs­last hin­sicht­lich der gro­ben Fahr­läs­sig­keit obliegt der Fami­li­en­kas­se.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 28. März 2017 – III B 139/​16

  1. BFH, Beschluss in BFH/​NV 2009, 1239[]