Frei­be­trä­ge und Vater­schafts­an­er­kennt­nis

Erkennt der leib­li­che Vater eines Kin­des in einem Rechts­streit um die Gewäh­rung eines Kin­der- und Haus­halts­frei­be­trags wäh­rend des finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens die Vater­schaft an, nach­dem das Kind die Schein­va­ter­schaft des ehe­li­chen Vaters ange­foch­ten hat, hat das Finanz­ge­richt die zivil­recht­lich bis zur Geburt zurück­wir­ken­de Vater­schaft bei der Ent­schei­dung über die ange­foch­te­nen Ein­kom­men­steu­er­be­schei­de zu berück­sich­ti­gen und die kind­be­ding­ten Steu­er­vor­tei­le zu gewäh­ren.

Frei­be­trä­ge und Vater­schafts­an­er­kennt­nis

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 28. Juli 2005 III R 68/​04