Grenz­pend­ler

Arti­kel 39 EG-Ver­trag steht nach Ansicht des Euro­päi­schen Gerichts­hofs einer natio­na­len Rege­lung ent­ge­gen­steht, wonach natür­li­che Per­so­nen, die Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit in einem Mit­glied­staat bezie­hen und dort unbe­schränkt steu­er­pflich­tig sind, kei­nen Anspruch dar­auf haben, dass bei der Fest­set­zung des Steu­er­sat­zes für die­se Ein­künf­te in die­sem Staat Ver­lus­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung berück­sich­tigt wer­den, die sich auf ein von ihnen selbst zu Wohn­zwe­cken genutz­tes Wohn­haus in einem ande­ren Mit­glied­staat bezie­hen, wäh­rend posi­ti­ve Ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung bezüg­lich eines sol­chen Hau­ses berück­sich­tigt wür­den.

Grenz­pend­ler

Wie­der ein­mal Arbeit für den deut­schen Gesetz­ge­ber…

EuGH, Urteil vom 21. Febru­ar 2006 – C‑152/​03 (Rit­ter-Cou­lais)