Kin­der­geld trotz Voll­zeit­er­werbs­tä­tig­keit des Kin­des

Geht das Kind in dem Zeit­raum, in dem es die gesetz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen eines Berück­sich­ti­gungs­tat­be­stands i.S. des § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a bis c EStG erfüllt, einer Erwerbs­tä­tig­keit nach und über­stei­gen sei­ne gesam­ten Ein­künf­te und Bezü­ge den (antei­li­gen) Jah­res­grenz­be­trag nicht, besteht ein Anspruch auf Kin­der­geld unab­hän­gig davon, ob es sich bei der Erwerbs­tä­tig­keit um eine Voll­zeit­er­werbs­tä­tig­keit han­delt.

Kin­der­geld trotz Voll­zeit­er­werbs­tä­tig­keit des Kin­des

Mit die­sem Urteil hat der Bun­des­fi­nanz­hof sei­ne bis­he­ri­ge ent­ge­gen ste­hen­de Recht­spre­chung auf­ge­ge­ben.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 16. Novem­ber 2006 – III R 15/​06