Ver­äu­ße­rung von Bezugs­rech­ten

Gemäß § 8b Abs. 2 KStG 2002 blei­ben bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung eines Anteils an einer Kör­per­schaft oder Per­so­nen­ver­ei­ni­gung, deren Leis­tun­gen beim Emp­fän­ger zu Ein­nah­men i.S. des § 20 Abs. 1, 2, 9 und 10 Buchst. a EStG 2002 füh­ren, außer Ansatz, nicht aber Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung eines durch Kapi­tal­erhö­hung ent­stan­de­nen Bezugs­rechts an einem ent­spre­chen­den Anteil.

Ver­äu­ße­rung von Bezugs­rech­ten

Mit die­sem Urteil hat der Bun­des­fi­nanz­hof – in Abgren­zung zu sei­ner frü­he­ren Recht­spre­chung – die Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um (BMF-Schrei­ben vom 28. April 2003, BSt­Bl I 2003, 292, 295) bestä­tigt.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. Janu­ar 2008 – I R 101/​06