Fest­schrei­bung des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­tos

Die Ver­wen­dung des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­tos wird nur dann gemäß § 27 Abs. 1 Satz 5 KStG 2002 fest­ge­schrie­ben, wenn min­des­tens einem Anteils­eig­ner eine Beschei­ni­gung i.S. von § 27 Abs. 3 KStG 2002 aus­ge­hän­digt wur­de. Eine Fest­schrei­bung tritt nicht ein, wenn den Anteils­eig­nern sol­che Beschei­ni­gun­gen nicht erteilt wur­den, weil die Kapi­tal­ge­sell­schaft irr­tüm­lich davon aus­ging, es sei aus­rei­chen­der aus­schütt­ba­rer Gewinn vor­han­den.

Fest­schrei­bung des steu­er­li­chen Ein­la­ge­kon­tos

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 10. Juni 2009 – I R 10/​09